Insta-ABC: Instagram-Buzzwords verstehen

In zehn Jahren Instagram haben sich viele Begriffe entwickelt. Die Erläuterungen dazu findet ihr künftig in unserem digitalen Insta-ABC.

Lesezeit: 4 Minuten

Instagram hat sich in den vergangenen 10 Jahren zu einem eigenen Social Media Kosmos entwickelt. Dabei hat sich eine Vielzahl von Begriffen ergeben – quasi eine eigene Instagram-Sprache. Mal eben „durch den Feed scrollen“, eine „Insta-Story mit dem neuesten AR-Filter“ drehen, ein paar „DM’s“ beantworten und später noch „ein Karussell posten“. Schon klar, oder?

Manche dieser Wortschöpfungen sind gängig, andere sorgen aber für Verwirrung, das merken wir auch oft in unseren Direktnachrichten. Um eure häufigsten Fragen zu beantworten, findet ihr künftig hier auf dem Blog und auf unserem Instagram Kanal unser Insta-ABC. Eine Art Wörterbuch für unsere liebste Social Media Plattform.

A – wie AR-Filter

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Mit einem AR-Filter lassen sich Farben, Formen und Gesichter in sekundenschnelle verändern. Dabei gibt es Filter, die Gesichter verändern, oder aber auch die Licht-Stimmung. Es gibt interaktive Filter, bei denen man kleine Spielchen spielen, oder Quizze beantworten kann. Einen Filter kann prinzipiell jede:r kostenlos über das Facebook Spark AR Studio einreichen, man muss sich allerdings etwas reinfuchsen.

B – wie Bot

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Ein Instagram Bot ist nichts anderes, als ein Automatisierungs-Tool, das genau das übernimmt, was viel Zeit und Energie kostet. Dazu gehören Aufgaben wie:

  • Für dich relevante Instagram Accounts finden

  • Den relevanten Accounts folgen/entfolgen

  • Posts von den relevanten Accounts liken

  • Post von den relevanten Accounts kommentieren

  • Direct Messages an relevante Accounts verschicken

  • Deine Posts planen

  • Analyse vom Erfolg deiner Posts machen

Klingt erstmal praktisch, ist aber in den Instagram Gemeinschaftsrichtlinien verboten. Dort steht:

„Fördere bedeutungsvolle und echte Interaktionen. Hilf uns dabei, dass Instagram frei von Spam bleibt: Versuche nicht, künstlich „Gefällt mir“-Angaben, Abonnenten oder geteilte Inhalte zu sammeln, poste nicht wiederholt dieselben Kommentare oder Inhalte und kontaktiere Menschen nicht ohne ihre Einwilligung wiederholt für kommerzielle Zwecke.“

 

C – wie Captions

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Captions sind die Bildunterschriften, mit denen man seinem Insta-Post Inhalt verleihen kann. Sie sind frei gestaltbar, den einzigen Rahmen, den Instagram vorgibt, sind max. 2.200 Zeichen und max. 30 Hashtags.

 

In euren Captions könnt ihr eure Community (übrigens auch ein wichtiger Begriff mit C) mit hinter die Entstehung eures Bildes nehmen, erzählen was euch am Tag so bewegt hat, Produkte näher vorstellen oder eure Insta-Story zusammenfassen.

 

Bei Business Accounts solltet ihr darauf achten, eine Geschichte in euren Bildunterschriften zu erzählen und euren Follower:innen interessante und nützliche Inhalte auf den Weg geben. Damit schafft ihr einen Wiedererkennungswert und Nutzer:innen können sich besser an euch erinnern, als wenn ihr nur drei Emojis in die Caption packt.

Zum Schluss haben wir für euch noch eine Runde Captions für euch, die sich besonders für private Accounts eignen. Dafür haben wir euch eine Pinnwand auf Pinterest erstellt.

 

D – wie Direktnachricht

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Hier gibt es einen kleinen Faktencheck:

  1. Gibt es seit 2013 – drei Jahre nach dem Start von Instagram.

  2. Man kann sowohl mit einzelnen Personen schreiben, als auch mit Gruppen von maximal 32 Personen.

  3. Eine Direktnachricht kann maximal 1000 Zeichen lang sein.

  4. Eine Sprachnachricht maximal eine Minute.

  5. Instagram legt viel wert auf Interaktion und Kommunikation, weshalb es für das eigene Wachstum und die eigene Interaktionsrate wichtig ist, DMs zu beantworten.

  6. Seit 2020 kann man auch über die Instagram Desktop Version DMs bearbeiten. Vor allem praktisch für Nutzer:innen, die ihr Konto nicht mit einem Facebookaccount verlinkt haben. So konnten Unternehmen nämlich bisher bereits am Desktop Fragen beantworten.

  7. Ihr könnt Schnellantworten erstellen, um besonders oft gestellte Fragen mit einem Wort zu beantworten.

  8. Über den Chat-Sticker kann man in einer Story dazu einladen einer Chatgruppe zum weiteren Austausch zu einem bestimmten Thema beizutreten.

  9. Business- und Creatoraccounts können ihre Nachrichten in einem „Hauptordner“ und einem „Allgemeinen“ Ordner unterteilen. Für Nachrichten im Allgemeinen Ordner bekommt man keine extra Push Benachrichtigung.

  10. Man kann sich besonders wichtige Nachrichten mit einem swipe nach Links unter „Mehr“ mit einem Eselsohr markieren.

E – wie Enge Freunde

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Mit dieser Funktion habt ihr die Möglichkeit eine Liste mit ausgewählten Personen oder Accounts zu erstellen, mit denen ihr dann exklusiv eure Story teilt.

 

So erstellt und nutzt ihr die enge Freunde-Liste:

Um Personen zu eurer Liste hinzuzufügen, ruft euer Profil auf und tippt im Seitenmenü auf „Enge Freunde“. Wenn euch eine Person zu ihrer Liste hinzugefügt hat, seht ihr beim Ansehen ihrer Stories ein grünes Abzeichen sowie einen grünen Ring um ihr Profilbild. Ihr könnt die Liste jederzeit aktualisieren oder Personen daraus entfernen. Wichtig: Personen werden nicht benachrichtigt, wenn ihr sie zu eurer Liste hinzufügt oder wieder daraus entfernt. Nur ihr könnt die Liste eurer engen Freunde sehen und niemand kann die Aufnahme in diese Liste anfragen.

 

Wie lässt sich das Feature für ein Business nutzen?

Über die Liste der Engen Freunde kann man exklusive Infos zur Verfügung stellen oder Produkte noch vor einem Launch vorstellen.

 

Das Magazin @OhhhMhhh nutzt diese Funktion im Rahmen des “Endlich ich”-Abos. Nutzer:innen bekommen bei “Endlich ich” Zugang zur Magazin-Ausgabe mit ganz vielen extras und zusätzlich exklusive Stories in der engen Freunde Liste bei Instagram. Hellobody nutzt die Funktion zur Kundenbindung auf Instagram. Instagram-Follower:innen erwartet hier exklusiver Content, Rabattcodes und ein früherer Zugang zu neuen Produkten. Zugang zu dieser Liste bekommen die User:innen durch richtige Beantwortung einer Quizfrage in den Storys.

 

F – wie Fragetool

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Wir lieben dieses Tool, weil es sich super für Call to Actions eignet, ohne das Postfach mit unzähligen Direktnachrichten zu überschwemmen. Aber auch hier bekommen wir oft Fragen zu gestellt.

 

Das Fragetool einfärben:

Wer es gerne bunt mag, kann das Fragetool über den Regenbogen-Button in einer anderen, knalligen Farbe einfärben. Den Button findet ihr oben in der Leiste, sobald ihr das Fragetool öffnet.

 

Musiktool:

Sobald ihr den Fragesticker ausgewählt habt, könnt ihr unten in der Liste auf die kleine Musiknote klicken und eure Community kann euch Musikvorschläge schicken. Wie könnt ihr das für euer Business nutzen? Leute aus dem Fitnessbereich können zum Beispiel mit ihrer Community eine individuelle Fitness-Playlist gestalten. Wer aus der Reisebranche kommt, kann mit der Community Songs sammeln, die man mit besonderen Reisen verbindet. Handwerker:innen können mit der Community eine Baustellen-Playlist erstellen – ihr seht, die Möglichkeiten sind vielfältig.

Links teilen für under 10k:

Wenn ihr einen Produktlink oder eine andere Art von Link mit der Community teilen wollt, könnt ihr sie in der Story auffordern euch einen Emoji in das Fragetool zu schicken und ihr teilt dann via DM den Link.

 

Unser Insta ABC kommt immer Dienstags auf unserem Instagramkanal. Clara und Lilli erklären euch dort im Wechsel jede Woche einen neuen Instagram Begriff sowohl im Feed als auch in der Story. Den Blogpost updaten wir regelmäßig mit den neuesten Begriffen.

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