fbpx

Insta-ABC: Instagram-Buzzwords verstehen

In zehn Jahren Instagram haben sich viele Begriffe entwickelt. Die Erläuterungen dazu findest du künftig in unserem digitalen Insta-ABC.

Lesezeit: 18 Minuten
Instagram ABC

Instagram hat sich in den vergangenen 10 Jahren zu einem eigenen Social Media Kosmos entwickelt. Dabei hat sich eine Vielzahl von Begriffen ergeben – quasi eine eigene Instagram-Sprache. Mal eben „durch den Feed scrollen“, eine „Insta-Story mit dem neuesten AR-Filter“ drehen, ein paar „DM’s“ beantworten und später noch „ein Karussell posten“. Schon klar, oder?

Manche dieser Wortschöpfungen sind gängig, andere sorgen aber für Verwirrung, das merken wir auch oft in unseren Direktnachrichten. Um eure häufigsten Fragen zu beantworten, findet ihr künftig hier auf dem Blog und auf unserem Instagram Kanal unser Insta-ABC. Eine Art Wörterbuch für unsere liebste Social Media Plattform.

Navigation: A B C D E F G H I J K L M N P Q R S T U V W Z

 

 

A – wie AR-Filter

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Mit einem AR-Filter lassen sich Farben, Formen und Gesichter in sekundenschnelle verändern. Dabei gibt es Filter, die Gesichter verändern, oder aber auch die Licht-Stimmung. Es gibt interaktive Filter, bei denen man kleine Spielchen spielen, oder Quizzes beantworten kann. Einen Filter kann prinzipiell jede:r kostenlos über das Facebook Spark AR Studio einreichen, man muss sich allerdings etwas reinfuchsen.

 

B – wie Bot

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Ein Instagram Bot ist nichts anderes, als ein Automatisierungs-Tool, das genau das übernimmt, was viel Zeit und Energie kostet. Dazu gehören Aufgaben wie:

  • Für dich relevante Instagram Accounts finden

  • Den relevanten Accounts folgen/entfolgen

  • Posts von den relevanten Accounts liken

  • Post von den relevanten Accounts kommentieren

  • Direct Messages an relevante Accounts verschicken

  • Deine Posts planen

  • Analyse vom Erfolg deiner Posts machen

Klingt erstmal praktisch, ist aber in den Instagram Gemeinschaftsrichtlinien verboten. Dort steht:

„Fördere bedeutungsvolle und echte Interaktionen. Hilf uns dabei, dass Instagram frei von Spam bleibt: Versuche nicht, künstlich „Gefällt mir“-Angaben, Abonnenten oder geteilte Inhalte zu sammeln, poste nicht wiederholt dieselben Kommentare oder Inhalte und kontaktiere Menschen nicht ohne ihre Einwilligung wiederholt für kommerzielle Zwecke.“

 

 

C – wie Captions

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Captions sind die Bildunterschriften, mit denen man seinem Insta-Post Inhalt verleihen kann. Sie sind frei gestaltbar, den einzigen Rahmen, den Instagram vorgibt, sind max. 2.200 Zeichen und max. 30 Hashtags.

 

In euren Captions könnt ihr eure Community (übrigens auch ein wichtiger Begriff mit C) mit hinter die Entstehung eures Bildes nehmen, erzählen was euch am Tag so bewegt hat, Produkte näher vorstellen oder eure Insta-Story zusammenfassen.

 

Bei Business Accounts solltet ihr darauf achten, eine Geschichte in euren Bildunterschriften zu erzählen und euren Follower:innen interessante und nützliche Inhalte auf den Weg geben. Damit schafft ihr einen Wiedererkennungswert und Nutzer:innen können sich besser an euch erinnern, als wenn ihr nur drei Emojis in die Caption packt.

Zum Schluss haben wir für euch noch eine Runde Captions für euch, die sich besonders für private Accounts eignen. Dafür haben wir euch eine Pinnwand auf Pinterest erstellt.

 

 

D – wie Direktnachricht

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Hier gibt es einen kleinen Faktencheck:

  1. Gibt es seit 2013 – drei Jahre nach dem Start von Instagram.

  2. Man kann sowohl mit einzelnen Personen schreiben, als auch mit Gruppen von maximal 32 Personen.

  3. Eine Direktnachricht kann maximal 1000 Zeichen lang sein.

  4. Eine Sprachnachricht maximal eine Minute.

  5. Instagram legt viel wert auf Interaktion und Kommunikation, weshalb es für das eigene Wachstum und die eigene Interaktionsrate wichtig ist, DMs zu beantworten.

  6. Seit 2020 kann man auch über die Instagram Desktop Version DMs bearbeiten. Vor allem praktisch für Nutzer:innen, die ihr Konto nicht mit einem Facebookaccount verlinkt haben. So konnten Unternehmen nämlich bisher bereits am Desktop Fragen beantworten.

  7. Ihr könnt Schnellantworten erstellen, um besonders oft gestellte Fragen mit einem Wort zu beantworten.

  8. Über den Chat-Sticker kann man in einer Story dazu einladen einer Chatgruppe zum weiteren Austausch zu einem bestimmten Thema beizutreten.

  9. Business- und Creatoraccounts können ihre Nachrichten in einem „Hauptordner“ und einem „Allgemeinen“ Ordner unterteilen. Für Nachrichten im Allgemeinen Ordner bekommt man keine extra Push Benachrichtigung.

  10. Man kann sich besonders wichtige Nachrichten mit einem swipe nach Links unter „Mehr“ mit einem Eselsohr markieren.

 

E – wie Enge Freunde

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Mit dieser Funktion habt ihr die Möglichkeit eine Liste mit ausgewählten Personen oder Accounts zu erstellen, mit denen ihr dann exklusiv eure Story teilt.

 

So erstellt und nutzt ihr die enge Freunde-Liste:

Um Personen zu eurer Liste hinzuzufügen, ruft euer Profil auf und tippt im Seitenmenü auf „Enge Freunde“. Wenn euch eine Person zu ihrer Liste hinzugefügt hat, seht ihr beim Ansehen ihrer Stories ein grünes Abzeichen sowie einen grünen Ring um ihr Profilbild. Ihr könnt die Liste jederzeit aktualisieren oder Personen daraus entfernen. Wichtig: Personen werden nicht benachrichtigt, wenn ihr sie zu eurer Liste hinzufügt oder wieder daraus entfernt. Nur ihr könnt die Liste eurer engen Freunde sehen und niemand kann die Aufnahme in diese Liste anfragen.

 

Wie lässt sich das Feature für ein Business nutzen?

Über die Liste der Engen Freunde kann man exklusive Infos zur Verfügung stellen oder Produkte noch vor einem Launch vorstellen.

 

Das Magazin @OhhhMhhh nutzt diese Funktion im Rahmen des “Endlich ich”-Abos. Nutzer:innen bekommen bei “Endlich ich” Zugang zur Magazin-Ausgabe mit ganz vielen extras und zusätzlich exklusive Stories in der engen Freunde Liste bei Instagram. Hellobody nutzt die Funktion zur Kundenbindung auf Instagram. Instagram-Follower:innen erwartet hier exklusiver Content, Rabattcodes und ein früherer Zugang zu neuen Produkten. Zugang zu dieser Liste bekommen die User:innen durch richtige Beantwortung einer Quizfrage in den Storys.

 

 

F – wie Fragetool

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Wir lieben dieses Tool, weil es sich super für Call to Actions eignet, ohne das Postfach mit unzähligen Direktnachrichten zu überschwemmen. Aber auch hier bekommen wir oft Fragen zu gestellt.

 

Das Fragetool einfärben:

Wer es gerne bunt mag, kann das Fragetool über den Regenbogen-Button in einer anderen, knalligen Farbe einfärben. Den Button findet ihr oben in der Leiste, sobald ihr das Fragetool öffnet.

 

Musiktool:

Sobald ihr den Fragesticker ausgewählt habt, könnt ihr unten in der Liste auf die kleine Musiknote klicken und eure Community kann euch Musikvorschläge schicken. Wie könnt ihr das für euer Business nutzen? Leute aus dem Fitnessbereich können zum Beispiel mit ihrer Community eine individuelle Fitness-Playlist gestalten. Wer aus der Reisebranche kommt, kann mit der Community Songs sammeln, die man mit besonderen Reisen verbindet. Handwerker:innen können mit der Community eine Baustellen-Playlist erstellen – ihr seht, die Möglichkeiten sind vielfältig.

Links teilen für under 10k:

Wenn ihr einen Produktlink oder eine andere Art von Link mit der Community teilen wollt, könnt ihr sie in der Story auffordern euch einen Emoji in das Fragetool zu schicken und ihr teilt dann via DM den Link.

 

 

G – wie Guides

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Mit Guides kannst du dir quasi kleine Blogposts bzw. Unterseiten auf deinem Kanal erstellen. Du kannst Beiträge, aber auch Produkte verlinken und dazu kleine Texte schreiben. So kannst du Informationen kategorisch bündeln und leichter auffindbar machen.

Es können aber nur Inhalte in Guides geladen werden, die bereits bei Instagram gepostet wurden. Dabei ist es egal, ob der Post von dir oder von einem anderen Account ist.
Mittlerweile werden neu erstellte Guides auch im News-Feed angezeigt. Du kannst jetzt mit ihnen wie bei normalen Beiträgen auch, interagieren – also liken, kommentieren, speichern und auch mit anderen Nutzer:innen teilen.

Deine Guides kannst du in Kategorien gliedern, zum Beispiel nach Kleidungsstücken oder nach Orten. Dadurch wird alles viel übersichtlicher und man muss sich nicht durch den Account wühlen. Wenn du ein bestimmtes Thema suchst, gehst du einfach in die Guides und wirst darüber zu den entsprechenden Feedposts navigiert.

Für Businessaccounts sind Guides eine gute Möglichkeit, um Angebote und Produkte gebündelt vorzustellen. Für private Nutzer:innen eignen sie sich super, um den eigenen Feed zu sortieren und zu organisieren.

Guides erstellen ist super simpel:
Gehe, wenn du in deiner Account-Ansicht bist, auf das Plus. Wähle nun „Guides“ aus. Dann kannst du die Art des Guides auswählen. Es gibt die Möglichkeiten Orte, Produkte oder Beiträge in deinem Guide zu verlinken.

 

H – wie Hashtags

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Hashtags eignen sich super, um in der eigenen Nische sichtbarer zu werden. Mit ihnen kannst du außerdem deine Reichweite erhöhen.

Bei der Nutzung von Hashtags gilt: weniger ist mehr. Instagram empfielt 3-5 Hashtags pro Beitrag zu nutzen, um eine optimale Reichweite zu erzielen.
Im August diesen Jahres hatten wir ein Q&A mit Instagram-Mitarbeiter Heiko Hebig. Er räumt mit Mythen rund um Insta auf und gibt Tipps – auch zum Thema Hashtags. Mehr darüber erfährst du in unserem Instagram Post dazu.

Außerdem ist die Größe der Hashtags wichtig. Wenn es bereits Millionen Beiträge zu dem Hashtag gibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dein Beitrag nicht sichtbar ist. Ebenso ist es mit Hashtags, die sehr klein sind. Hier ist also ein gutes Mittelmaß gefragt.

Deine Hashtags sollten in der Sprache deiner Community sein – in der Regel also Deutsch. Denn Follower:innen werden eher nach Hashtags aus dem eigenen Sprachraum suchen. Gibt es Hashtags zu deinem Thema, die zwar Englisch, aber in der deutschen Nische auch beliebt sind, dann bieten sich diese ebenfalls an.

Wo du deine Hashtags platzierst, ist für die Likes und Kommentare egal. Laut Instagram macht es statistisch gesehen keinen Unterschied. Der einzige Vorteil dabei ist einfach, dass du deine Posts besser vorplanen kannst, wenn du die Hashtags direkt in die Caption schreibst.

Was du noch alles mit Hashtags machen kannst:

  1. Hashtags in der Bio
    Mit Hashtags in der Bio kannst du zeigen, wer du bist und was dir wichtig ist. Wenn du einen Hashtag oder einen Account in deiner Bio verlinkst, führen diese Links zu der jeweiligen Hashtag-Seite oder einem anderen Account.
  2. Hashtags folgen
    Wenn du bestimmten Hashtags folgst, die dich interessieren oder die thematisch zu dir passen, bleibst du bei diesen Themen auf dem Laufenden, kannst deine Konkurrenz im Auge behalten und dich von anderen Accounts inspirieren lassen.

 

I – wie Instagram

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Im Folgenden findest du Infos über ein paar Insta-Begriffe bzw. -Funktionen mit dem Buchstaben I. Los geht’s!

Instagram-Insights:
In den Insights siehst du Statistiken dazu, wie deine Inhalte bei deiner Zielgruppe ankommen. Mittlerweile steht die Insights-Funktion sowohl Business-Accounts als auch privaten Accounts zur Verfügung.
Mehr über die Insights erfährst du hier.

IGTV:
IGTV war bis September 2021 ein seperates Videoformat in der App und stand für “Instagram TV”. Diese Funktion wurde 2018 als eigenständige Video-App gelaunched und war dann aber fest in Instagram integriert. Hier konnten Videos mit bis zu 60 Minuten gepostet werden. IGTVs und Feed-Videos sind mittlerweile nicht mehr getrennt und erscheinen im Feed zusammen unter dem Video-Reiter.

Instagram-Live:
Hier kannst du mittlerweile bis zu vier Stunden live gehen. Live gehen hilft dir eine Beziehung zu deiner Community aufzubauen, direkt Feedback zu Produkten oder Inhalten zu bekommen und es gibt dir die Möglichkeit, dein Wissen besser zu vermitteln oder deine Produkte besser zu präsentieren. Hier erfährst du mehr darüber, warum du Instagram-Live nutzen solltest und wie du es erfolgreich umsetzt.

J – wie Jugendschutz

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Dieser Begriff ist natürlich nicht erst durch Instagram entstanden, aber spielt trotzdem eine extrem wichtige Rolle auf dieser Plattform. Neben Eltern und Kindern sollten vor allem auch Unternehmen über die geltenden Jugendschutzgesetze informiert sein. Das heißt: Als Unternehmen solltest Content produzieren, der den Richtlinien entspricht.

Bei Instagram kann man sich bereits mit 13 Jahren einen eigenen Account einrichten. Das Alter wird allerdings nicht wirklich überprüft. Das ist insofern ein Problem, als dass es ein paar Gefahren für jüngere Kinder und Jugendliche gibt:

  • Ungeeignetes Bildmaterial, wie Bilder mit sexuellem oder gewaltverrlichendem Inhalt
  • Kindern und Jugendlichen fehlt oft das Wissen über Urheberrechtsverletzungen
  • Kinder können oft nicht nachvollziehen, was mit ihren Beiträgen geschehen kann:
    Unvorteilhafte Fotos, Videos oder Stories können zu Beleidigungen führen oder sogar Mobbing
  • Unbekannte Personen können Kontakt zu Minderjährigen aufnehmen.

Instagram selbst bietet wenig direkte Jugendschutzeinstellungen. Deswegen sollte man als Nutzer:in immer selbst die Verantwortung übernehmen, wie man die Sicherheit auf Instagram gewährleisten kann.

Als Kanal informiere dich bitte ausreichend in den Werbe- und Gemeinschaftsrichtlinien.

K – wie Karussellpost

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Karussell-Posts sind Beiträge mit bis zu zehn einzelnen Fotos oder Videos. Durch Wischen oder Klicken (im Browser) können sie angeschaut werden.
Du kannst deine Karussell-Posts wie normale Posts im Hoch- oder Querformat uploaden.
Außerdem können sie, wie jeder andere Beitrag auch, normal geliked, kommentiert oder geteilt werden.
Es gibt aber keine Insights darüber, bis zu welchem Slide Nutzer:innen sich den Post angeschaut haben.

Hier sind ein paar Möglichkeiten, wofür du Karussellposts super nutzen kannst:

  • Bündelung von Informationen: Damit sparst du dir mehrere Uploads und ein “Zuspammen” des Feeds. Du kannst ganz gezielt einen Beitrag mit gebündelten Informationen zu einem Thema posten.
  • Vorher-Nachher-Effekte zeigen: So kannst du im direkten Vergleich Unterschiede z.B. von Bildbearbeitungen oder einen Prozess darstellen. Das macht neugierig und fast unmöglich, nicht weiter zu swipen.
  • Instagram als Magazin nutzen: Mit Karussell-Posts kannst du eine Art digitales Magazin erstellen. So entsteht der Effekt einer ausklappbaren Zeitschriftenseite. Zudem kannst du Texte auf der zweiten Seite verstecken, sodass er nicht in der Feedübersicht zu sehen ist. Oder du kannst verschiedene Anwendungsbeispiele für deine Produkte vorstellen.
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Du kannst eine Anleitung posten, ohne, dass deine Follower:innen direkt mit viel Text überhäuft werden. Pro Slide ein Schritt und schon hast du eine übersichtliche Anleitung in einem Beitrag, z.B. für Rezepte, DIYs etc.
  • (neue) Produkte präsentieren: Auch hier sparst du dir mit Karussell-Posts ein unnötiges “Zuspammen” deines Feeds und kannst deine Produkte einzeln und übersichtlich vorstellen – ohne, dass du Produkte auslassen musst.
  • optisches Storytelling betreiben: damit kannst du im Post eine Geschichte übersichtlich erzählen. Zum Beispiel kannst du auf den ersten Slide einen Fakt oder ein Zitat setzen und dann in den folgenden Slides die Geschichte dahinter erzählen.

 

L – wie Loop

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Follower-Loops sind Mechanismen, die genutzt werden, um schnell an eine hohe Followerzahl zu gelangen. Meistens werden sie in ein Gewinnspiel eingebettet, bei dem man bestimmten Accounts folgen soll, um den vorgestellten Preis zu erhalten.

Wir halten allerdings nicht viel von Loops. Meistens folgen die vermeintlich neu gewonnenen Follower:innen dir nur wegen des Gewinnspiels und interessieren sich nicht für deinen Content. Entweder springen sie nach kurzer Zeit wieder ab, oder aber sie bleiben als sogenannte „Karteileichen“ auf deinem Kanal.

Das bedeutet: Sie gehören nicht richtig zur Community und interagieren nicht mit dir. Das wiederum heißt: keine Likes und keine Kommentare. So kann schnell eine große Kluft zwischen Like- und Follower:innen-Anzahl entstehen, was deinem Unternehmen sogar schaden könnte.

Was du noch über Loops wissen solltest und warum sie dir schaden können, kannst du hier nachlesen.

M – wie Musikbutton

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)


Zum Thema Musikbutton haben uns immer wieder zahlreiche Fragen erreicht. Hier liest du die Top 5 Fragen und die Antworten dazu.

  1. Warum habe ich keinen Musikbutton?Instagram rollt Funktionen immer unterschiedlich aus. Manchmal kann es etwas dauern, bis alle die Funktion haben. Ein weiterer, sehr wichtiger, Punkt ist der Unterschied zwischen privaten und Business-Accounts. Wenn du also einen Business-Account hast, hast du nur Zugriff auf lizenzfreie Musik – das hat urheberrechtliche Gründe.
  2. Welche Musik darf ich als Business bei Instagram verwenden?
    Für werbliche Inhalte darfst du keine normale Musik nutzen, sondern nur lizenzfreie. Für redaktionelle Inhalte – also Content, in dem du keine Produkte verkaufen möchtest (beispielsweise, wenn du dein Team vorstellst) – darfst du in der Regel auch normale Musik benutzen.
    Tipp: Im Creator Studio von Facebook findest du in der Music Library lizenzfreie Musik. Diese kannst du nutzen, wenn du auch unter deinen werblichen Content Sounds legen möchtest.
  3. Kann ich meine Videos bei TikTok mit Musik hinterlegen und dann bei Instagram posten?
    Nein! Das ist nicht erlaubt. Musikrechte von Instagram darfst du nicht einfach mithilfe von anderen Apps umgehen.
  4. Kann ich Musik fortlaufend über alle Clips legen?
    Leider gibt es dafür keinen Hack. Das funktioniert nur händisch: Schau auf die Sekundenanzeige, wo der Marker beim Song geendet hat. Dann schiebst du ihn einfach pro Clip weiter.
  5. Bei Reels sehe ich immer „O-Ton“, was bedeutet das?
    “O-Ton” ist einfach nur die Abkürzung für “Original-Ton”. “O-Ton” wird immer dann angezeigt, wenn du keine Musik aus dem Musikbutton nimmst. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du deinen Ton selbst aufnimmst oder Musik aus einer anderen App nutzt und den Clip anschließend bei Instagram hochlädst.

N – wie Notifications

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Notifications sind Benachrichtigungen, die du von Instagram zu deinem Account auf dein Smartphone geschickt bekommst.

Du verwaltest sie, indem du auf deiner Profilansicht auf das Menü (die drei Striche rechts oben in der Ecke) und dann auf “Einstellungen” tippst. Dann musst du nur noch “Benachrichtigungen” auswählen und du bekommst dann eine Übersicht zu allen Kategorien. Jetzt kannst du für jede Kategorie eine individuelle Einstellung wählen.

Es gibt auch eine Benachrichtigungs-Funktion, die du dir für deine Lieblingsaccounts einstellen kannst. Du entscheidest, über welche Accounts du benachrichtigt werden möchtest, wenn z.B. eine Story oder ein Post hochgeladen wurde, oder dein Lieblingskanal live geht. Diese Funktion ist super praktisch, wenn du merkst, dass dir einer deiner Lieblingsaccounts nicht mehr so häufig ganz oben in den Beiträgen oder ganz vorne in den Storys angezeigt wird. Mit dieser Einstellung verpasst du nichts mehr!

Wie stellst du die Notifications für deine Lieblingsaccounts ein?

Ganz easy: Gehe auf den Kanal, über den du Push-Benachrichtigungen erhalten möchtest. Rechts oben neben dem Namen ist ein Glockensymbol. Wenn du dieses antippst, kannst du nun aus den unten stehenden Optionen auswählen, welche Benachrichtigungen du gerne erhalten würdest.

 

Anleitung Benachrichtigungen aktivieren Glockensymbol

O – wie Ortsangaben

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Wie schön wäre es, einfach JETZT an dem eigenen Lieblingsort zu sein?! Im Folgenden liest du, wie du die Ortsangaben benutzt oder dich mithilfe von Ortsangaben einfach mal “wegträumen” kannst.

Im Feed kannst du einen Ort beim Erstellen deines Posts angeben. Wenn du deine Standortfunktion für Instagram aktiviert hast, werden dir Orte in deiner Nähe vorgeschlagen, die du dann beim Posten ganz easy auswählen kannst. Dein Beitrag taucht dann unter dem angegebenen Ort auf, wo du (je nach Ortsangabe) noch viele weitere Posts findest. Dann kann das Wegträumen losgehen!

Aber nicht nur im Feed kannst du Ortsangaben machen, sondern auch in der deiner Story. Dort findest du den “Standort”-Sticker. Zu diesem gelangst du über das Sticker-Symbol in deiner Story-Ansicht rechts oben in der Ecke. Im Gegensatz zum Feedpost werden Stories aktuell aber nicht unter Orten angezeigt.

Beim Markieren der Orte sind dir so gut wie keine Grenzen gesetzt. Du kannst klassische Orte, wie Dörfer, Städte oder Stadtteile, aber auch Sehenswürdigkeiten angeben. Außerdem hast du auch die Möglichkeit, Unternehmen, Restaurants, Hotels uvm. zu verlinken.
Fiktive Orte gehen sogar auch! Zum Beispiel: “Zuhause”, “Homeoffice” oder “Wohnzimmer”. So kannst du deine Posts kreativ gestalten. Du kannst die fiktiven Ortsangaben aber auch für informative Zwecke nutzen, beispielsweise mit “Link in Bio”.

P – wie Promotions

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Promotions sind bereits erstellte Beiträge, die mit Geld beworben werden. Deswegen werden sie nicht wie “normale” Feed-Posts angezeigt, sondern werden zusätzlich hervorgehoben, sodass mehr Menschen sie sehen. Man erkennt sie daran, dass sie mit “sponsored” markiert sind.

Im Gegensatz zu Facebook-Werbeanzeigen, die ihr im Werbeanzeigenmanager erstellt, könnt ihr die Promotions auf Instagram direkt in der App erstellen.

Mit Promotions kannst du:

  • neue Personen erreichen.
    So kannst du deine Reichweite vergrößern, da du deinen Beitrag auch für Personen hervorhebst, die dir (noch) nicht folgen.
  • potenzielle Kund:innen erreichen.
    Durch das Hervorheben deiner Posts machst du potenzielle Kund:innen auf deine Produkte neugierig und lenkst sie so auf dein Profil.
  • bestehenden Content nutzen.
    Da du auch bestehenden Content für deine Promotions nutzen kannst, musst du keinen neuen produzieren. Das wiederum macht das Erstellen von Promotions einfach und schnell umsetzbar.

Q – wie Q&A

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Q&A steht für “Questions and Answers” und gehört quasi zum 1×1 des Social Media Wissens. Mit Q&As kannst du super easy Content produzieren und die Interaktion mit deinen Follower:innen steigern.

Welche Möglichkeiten gibt es für ein Q&A?

  1. Mit dem Fragebutton kannst du dir Fragen in der Story stellen lassen. Im Anschluss kannst du sie mit Video oder Text beantworten.
  2. Du kannst auch Fragen unter einem Post sammeln und sie dann in der Story oder als Post oder IGTV im Feed beantworten.
  3. Ein Instagram Live eignet sich auch super, um ein Q&A zu machen. Dort kannst du dir direkt Fragen stellen lassen oder du nutzt das Live Fragetool.
    Wenn du mehr über das Thema Insta-Live erfahren möchtest und wissen möchtest, was du dabei beachten solltest, haben wir hier Tipps und Tricks für deinen erfolgreichen Livestream.

Q&As sind super, um mit deiner Community in den direkten Austausch zu gehen. Das schafft Nahbarkeit sowie Vertrauen und du kannst persönliche Einblicke in dein Unternehmen geben.

Wenn du das Q&A ein bisschen thematisch begrenzt haben möchtest, sind hier ein paar Themenvorschläge für dein nächstes Q&A:

  • Werdegang/ Studium/ Ausbildung
  • Produktion
  • Gründungsprozess
  • Team
  • Persönliches (falls das für das Business interessant ist)
  • Inhaltliches, z.B. bei uns Reels

R – wie Repost

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Reposts sind Stories, in denen bereits gepostete Beiträge, also Feedbeiträge, Reels oder IGTVs, geteilt werden. Auch Stories, in denen ihr markiert wurdet, sind in den eigenen Stories teilbar.

3 Gründe, warum das Nutzen von Repost sinnvoll ist:

  1. Deine Community auf Posts in der Story hinweisen
    Manchmal spielt der Instagram Algorithmus Beiträge nicht an jeden aus. Mit Hilfe von Reposts in deiner Story hast du die Chance, deine Posts an mehr Menschen aus deiner Community auszuspielen.
  2. Virale Inhalte
    Du kannst gezielt Posts erstellen, die deine Community teilen würde, beispielsweise Quotes oder auch Fakten-Checks. Je gezielter deine Inhalte am Puls der User:innen sind, desto mehr werden diese geteilt und dein Account bekommt automatisch mehr Sichtbarkeit. Denk bei Reposts bitte immer daran, auf die Verlinkung zu reagieren. So zeigst du deiner Community, dass du sie wahrnimmst.
  3. Support
    Du kannst neben deinen eigenen Posts natürlich auch Beiträge anderer Accounts teilen. Das ist super für den Communityaufbau! Zum Beispiel, wenn du einen bestimmten Account vorstellen möchtest oder du zu einer Challenge aufrufst. Wenn du sichergehen möchtest, dass dich ein Account, dessen Beitrag du teilst, auch wahrnimmt, verlinke diesen in deiner Story. Wenn dich der Name stört, kannst du ihn auch einfach aus dem sichtbaren Feld rausschieben.

 

S – wie Shadowban

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Der Shadowban ist ein sich hartnäckig haltender Mythos beim Thema Instagram. Der Shadowban meint: Die Zahl der Views und Likes auf einem Account sinkt plötzlich extrem. Ein häufig angenommener Grund ist, dass Instagram den Account zum Beispiel für unregelmäßiges Posten “bestraft” und deswegen die Beiträge nicht mehr an die Community ausspielt.

Instagram macht aber immer wieder klar: Den Shadowban gibt es nicht.

Aber warum kommt es dann manchmal vor, dass plötzlich die Reichweite einbricht und die Engagement Rate stetig sinkt?
Das liegt am Instagram Algorithmus. Dieser reagiert auf Interaktionen – denn Instagram ist ein soziales Netzwerk. Der Algorithmus berechnet anhand von bestimmten Parametern, welcher Content interessant ist. Wenn wenig geliked oder kommentiert wird, ist das für den Algorithmus ein Zeichen für uninteressanten Content, der keinen wirklichen Mehrwert für die Follower:innen hat. Also werden die Beiträge immer weiter unten im Newsfeed angezeigt.

Solltest du doch mal in so einem “Loch” gelandet sein, haben wir hier 6 Tipps für dich, wie du dort wieder heraus kommst.

6 Tipps, wie du (wieder) mehr Reichweite auf Instagram erhältst:

  1. Gib deiner Community persönliche Einblicke in dein Unternehmen.
  2. Beantworte deine DMs und die Kommentare unter deinen Posts.
  3. Frage deine Community etwas.
  4. Teile dein Wissen mit deinen Follower:innen.
  5. Werde bei anderen sichtbar. Zum Beispiel durch Posts, die andere Accounts teilen können.
  6. Produziere Videos und Reels. Vor allem Reels werden vom Algorithmus besonders gepusht.

 

T – wie Transitions

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

In Reels und TikToks sind dir bestimmt schon die ein oder anderen Transitions begegnet.
Transitions sind kreative Übergänge, die in Kurzvideos wie eben Reels und TikToks für Szenenwechsel genutzt werden. In der Regel sind die Transitions mit der Musik im Video abgestimmt. Besonders häufig werden Transitions mit Sprüngen, Hand ins Display halten oder klatschen umgesetzt.

Du kannst Transitions super vielfältig nutzen – zum Beispiel, um Produktneuheiten in kurzer Zeit zu zeigen oder um Prozesse darzustellen. Durch Transitions verleihst du deinen Kurzvideos einen kreativen Touch und Nutzer:innen schauen das Video eher bis zum Ende an.

4 einfache Methoden, um kreative Transitions umzusetzen

  1. Mit der Hand nah an der Kamera durch das Bild wischen.
  2. Touch (zum Beispiel an die eigene Schulter).
  3. In die Hände klatschen.
  4. Smartphone oder anderen Gegenstand ganz nah an die Kamera halten.

In diesem Reel kannst du dir diese vier Möglichkeiten noch einmal mit der direkten Umsetzung anschauen.

 

U – wie Umfrage

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Die Umfragen sind einer der Story-Sticker bei Instagram. Sie sollten in deinen Stories eigentlich immer Platz finden, um deine Interaktion anzukurbeln. Dafür musst du aber nicht nur den klassischen Umfrage-Sticker nutzen. Im Folgenden sind die verschiedenen Tools, die du für deine Umfragen nutzen kannst, einmal aufgelistet:

  1. Klassische Umfrage:
    – einfache Abstimmung
    – wird in Prozent angezeigt
    – Insights zeigen, wer für was abgestimmt hat
  2. Barometer:
    – gibt Stimmung wieder
    – der Emoji ist frei wählbar
    – Insights zeigen, wer den Regler wohin geschoben hat
  3. Fragen Tool:
    – eignet sich super für offene Fragen und Meinungen
    – Antworten über den Sticker oder als DM möglich
    – Insights zeigen alle Antworten
  4. Quiz:
    – Frage mit bis zu vier Antwortmöglichkeiten
    – immer eine „richtige Antwort“ auswählbar
    – Insights zeigen Abstimmung in Zahlen

Wir finden Umfragetools super! Nicht nur, weil sie schnell umzusetzen sind, sondern auch, weil man mit ihnen ein Stimmungsbild der Community bekommt. Mit den Tools kannst du mehr über den Geschmack, den Wissensstand oder die Interessen deiner Community erfahren. Als Follower:in fühlt man sich wahrgenommen und bekommt ein Stück weit das Gefühl, mitbestimmen zu können. Wir finden die Umfragen auch sehr geeignet, um zu erfahren, was unserer Community für Wünsche hat. Mit diesem Hintergrundwissen können wir dann den Content optimal für unsere Community produzieren.

V – wie Viralität

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Wenn etwas viral geht, bedeutet das im Social Media Kontext, dass Inhalte innerhalb kürzester Zeit viele Menschen erreichen. Das funktioniert vor allem durch Likes, Kommentare und Shares. Dadurch erhalten diese Beiträge gegebenenfalls eine größere Reichweite als andere Beiträge.

Was muss ein Beitrag enthalten, damit er viral geht?

  • Geschichten erzählen.
    Bei viralen Posts kann man etwas lernen oder sich etwas abschauen. Außerdem sollten sie etwas zeigen, was man sonst nicht sieht.
  • Mood oder die Stimmung teilen.
    Viele User:innen teilen gerne Posts mit Meinungen oder Stimmungen in ihren Stories, weil sie die Message weiter verbreiten möchten und sich über das Teilen ebenfalls dazu positionieren.
  • Klare Message und angesagtes Thema ansprechen.
    Zum Beispiel war unser Post “Der Algorithmus hat sich verändert” ein Eye-Catcher für viele Instagram Nutzer:innen. Über Monate hinweg gab es das Gerücht, dass sich der Algorithmus verändert habe und wir wollten dieses Gerücht aufklären.
    Viele wollten wissen, was mit dem Algorithmus los ist und klickten deshalb den Post an. Die Caption ist aber das Gegenteil der Aussage, was einen Überraschungseffekt verursacht. Außerdem enthielt der Post viele nützliche Informationen, die man an andere weitergeben möchte. Deswegen wurde dieser Post häufig geteilt.

Also: um viral zu geben, brauchst du nicht immer das aufwendigste Reel, es reicht auch, wenn deine Inhalte wie folgt sind:

  • nachempfindbar
  • überraschend
  • lustig
  • möchte man mit anderen teilen
  • haben eine Message

 

W – wie Werbung

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Das Thema Werbung ist gefühlt ein Fass ohne Boden. Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten, auf Instagram Werbung zu machen. Egal ob über Influencer:innen, diverse Arten von Anzeigen oder über bezahlte Beiträge: Die Liste ist lang.

Uns ist vor allem organisches Wachstum und unserer Community sehr wichtig. Deshalb setzen wir darauf, den Mehrwert unseres Accounts für sich sprechen zu lassen – quasi als Eigenwerbung. Ab und an informieren wir euch auch über Angebote oder kommende Bootcamps. Bezahlte Anzeigen schalten wir nur selten.

Diese Möglichkeiten kannst du nutzen, um Werbung zu schalten:

  • bezahlte Postings
  • Produktsticker
  • Interstitials (z.B. Werbeclips zwischen den Stories und Reels)

Du kannst Werbung auf Instagram in unterschiedlichen Content-Arten schalten: Stories, Posts, Lives, IGTVs und sogar in Reels, entweder als gesponserten Beitrag oder mithilfe des Produktstickers.

 

Z – wie Zweitverwertung

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von folgerichtig (@folge_richtig)

Wir müssen nicht jede Woche komplett neuen Content erfinden. Wir recyclen unsere Beiträge und Themen häufig und verwenden diese für andere Ausspielwege wieder – wie zum Beispiel für unseren Newsletter. Das spart uns nicht nur Zeit, sondern ist für uns auch eine große Arbeitserleichterung: So können wir mit einem Thema mehrere Social Media Plattformen füllen. Das heißt, wir müssen Themen nicht neu denken, sondern können sie einfach auf die entsprechende Plattform anpassen. Außerdem erreicht unser Content so mehr Sichtbarkeit und alte Inhalte erzielen neuen Mehrwert. Also eine Win-Win-Situation!

Das solltest du beim Recyclen von Inhalten beachten:

  • Beiträge sollten nicht erst eine Woche alt sein. Die Inhalte wären dann noch zu präsent für deine Community.
  • Gerade bei viralen Inhalten ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich Menschen auch noch lange Zeit danach an den Post erinnern. Hier solltest du also mehr verändern, als bei anderen Posts.

Und so kannst du Beiträge recyclen:

Kopiere den Beschreibungstext und schreibe ihn etwas um. Finde nun eine neue Überschrift und passe ein paar Emojis an. Dann kannst du noch die Call-To-Actions verändern und das Foto austauschen. Und schon ist dein Beitrag recycelt.

Du kannst aber auch Formate verknüpfen, um so mit einem Thema mehrere Inhalte zu schaffen.
Beispielsweise haben wir in der Story über das Thema “dem Kanal ein Gesicht geben” gesprochen. Einige Wochen zuvor haben wir bereits ein IGTV zu diesem Thema gepostet, in dem wir euch Tipps gegen die Angst vor dem Mikro geben.
Wir haben dann (einige Wochen später) nochmal die Community gefragt, ob sie sich gerne vor die Kamera traut und welche Sorgen sie beim Story-Dreh hat – unter anderem, dass viele nicht zu viel Privates von sich zeigen wollen. In einem Reel haben wir dann die Unterschiede zwischen dem Teilen von persönlichen und privaten Informationen beim Story aufnehmen aufgegriffen – quasi als AHA-Moment. Und zu guter letzt haben wir noch ein Feed-Post mit unterschiedlichen “Story-Dreh-Typen” hochgeladen. Wir haben also drei Ausspielwege mit einem recyceltem Thema bestückt.

 

Aktuelle Beiträge

Menü