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Instagram testet diese neue Playlist-Funktion

Bisher haben sie nur einzelne Kanäle: Die EU-Initiative "Klicksafe" zum Beispiel. Sie hat uns einen Einblick gegeben, wie die neuen "Guides" funktionieren. Außerdem wollen wir dir zwei weitere Playlist-Optionen vorstellen, die du bereits hast. Die Funktionen haben ein großes Potenzial für Unternehmen und Creator.


Das Potenzial von Playlists

Als erstes schauen wir uns an ,was Playlists überhaupt können. Denn diese besonderen Möglichkeiten können wir für unsere Instagram-Inhalte nutzen:

  • Themen bündeln und übersichtlich darstellen

  • Fortlaufend mitwachsen (können immer wieder aktualisiert werden)

  • Unterschiedliche Facetten eines Themas aufzeigen

Wenn du immer wieder über mehrere Themen berichtest, sind Playlists super sinnvoll. Sie helfen dir dabei, die einzelnen Inhalte zu strukturieren und zu einer Einheit verschmelzen zu lassen. Zuschauer*innen aus deiner Community, die sich vielleicht nur für Thema A, aber nicht für B und C interessieren, können sich nur die Playlist zu Thema A anschauen. Dadurch bleiben sie vielleicht auch nachhaltig auf deinem Account und schauen deine Inhalte länger an, weil sie sich für das gesamte Thema interessieren. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit deine Themen immer wieder zu aktualisieren, weil sowohl der alte, als auch der neue Content Teil der Playlist sein kann. Dadurch werden auch die unterschiedlichen Facetten deines Themas deutlich. Du hast also die Chance, jeden Bereich einzeln zu beleuchten, in der Playlist ergeben die Inhalte dann ein Gesamtbild.


Vielleicht fragst du dich gerade, wo und wie du diese Playlisten erstellen kannst. Wir zeigen dir mehrere Optionen. Die erste ist neu,Instagram nennt sie "Guides". Bisher haben sie nur manche Nutzer*innen, wie beispielsweise die deutscheEU-Initiative "Klicksafe". Wenn du über die App auf ihr Instagram-Profil gehst, siehst du im Reiter des Feeds ein Broschüre-Icon:

Dort kannst du alle Playlists sehen, die der Account angelegt hat. Klicksafe hat bisher eine zu ihrer Informationskampagne "#staysafewithklicksafe" veröffentlicht. Darin siehst du all ihre Posts zum Thema Internetsicherheit nacheinander aufgereiht. Wenn du auf eines der Bilder in dem Guide klickst, kommst du direkt zum jeweiligen Feed-Post.


Lisa Buschmann ist Referentin bei Klicksafe und sagt: "Der größte Vorteil ist die zentrale und zusammengefasste Darstellung bestimmter Schwerpunktthemen. Inhalte, die vor einem Jahr gepostet wurden, aber thematisch zum Beispiel zum neuesten Post passen, können im Guide kompakt zusammengefasst werden und bieten den Nutzerinnen und Nutzern auf diese Weise eine einfache Übersicht zu Inhalten bestimmter Themen." Mit Blick auf die Umsetzung hat Buschmann gemerkt, dass sich die Inhalte derzeit nur mit einem iOS-Gerät erstellen lassen. Außerdem sind die Guides nur in der Instagram-App sichtbar. Sie können nicht vom Desktop aus angesehen werden. Die Inhalte können aus eigenen oder fremden Posts bestehen. Die fremden Beiträge müssen dafür gespeichert werden.


Mehr zu den neuen "Guides":

  • Jeder Post im Guide benötigt eine eigene Überschrift. Ein Teasertext ist optional.

  • Reihenfolge: Der älteste Beitrag wird beim Erstellen als erstes angezeigt. Diese Anordnung kann aber händisch verändert werden.

  • Ein Titelbild muss ausgewählt werden.

  • Der Guide kann nach dem Uploaden bearbeitet werden.

  • Er kann via Story und Direktnachricht geteilt werden.

  • Hashtags funktionieren im Guide nicht, da sie als normaler Text und nicht als Hyperlink angezeigt werden.

Was du jetzt schon nutzen kannst

Aktuell können nur ausgewählte Tester*innen die "Guides"-Funktion nutzen. Allerdings hast du jetzt schon zwei andere Playlist-Optionen:



Instagram-TV (IGTV)

Bei IGTV lassen sich sogenannte "Series" erstellen. Das bedeutet, dass du einzelne IGTV-Videos in einer Playlist miteinander verknüpfen kannst. Dadurch sieht deine Community, dass es weitere Teile zum jeweiligen Thema gibt und kann direkt weiterschauen. Das wiederum hat zum Beispiel Einfluss auf deine Aufrufe und Zuschauer-Bindung.


Andere Anbieter

Es klingt vielleicht etwas komisch, macht aber durchaus Sinn: Du kannst auch andere Anbieter nutzen, dort Playlisten erstellen und mit deiner Instagram-Community teilen. Wir haben beispielsweise eine Spotify-Playlist mit coolen Songs für die Insta-Story erstellt. Davon haben wir dann unseren Zuschauer*innen via Story erzählt.



Unser Tipp

Wie du merkst, ist es sinnvoll, einzelne Themen in Playlists festzuhalten. Ja, die neue Funktion hat noch nicht jede*r, könnte aber bald kommen, wenn das Testing vorüber ist. Was du dir jetzt schon überlegen kannst:  Über welche Themen will ich in meinen Posts und Stories berichten?


Das sorgt für einen klareres, thematisches Profil. Potentielle Follower*innen sehen, was sie erwartet und abonnieren dann eher, wenn sie sich auch dafür interessieren. Und: Sobald die neue Funktion kommt, kannst du mit der Erstellung der Playlists starten!

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