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So erstellst du schnell und einfach Flatlays

Sie sind das Instagram-Symbol schlechthin. Und wir zeigen dir, wie deine Flatlays noch besser werden.




Jeder, der bei Instagram unterwegs ist, hat sie schon mal gesehen: Flatlays. Sie eignen sich nicht nur super, um Produkte oder Kooperationen zu inszenieren, sondern auch einfach als Symbolbilder. Du kannst mehrere auf einmal shooten und hast damit schon wieder eine ganze Menge Content vorbereitet. Wir geben dir drei Tipps, wie deine Flatlays noch besser werden!



1. Tipp: Textilien als Untergrund


Flatlay bedeutet übersetzt ja sowas wie "platt gelegt". Und genau das machst du ja: Du arrangierst jede Menge Dinge nebeneinander und fotografierst sie dann flach von oben. Damit dein Foto trotzdem Tiefe bekommt, ist es wichtig, dass du mit den Untergründen spielst. Und der einfachste Weg das zu tun, ist Textilien zu verwenden. Das können zum Beispiel Wolldecken, Leinentücher, Pullis oder auch ein Jute-Sack sein. Hauptsache sie geben deinem Bild Struktur und erzeugen dadurch diesen Hingucker-Hintergrund.



Tipp 2: Das Haupt-Objekt gehört ins Zentrum


Wenn du ein Flatlay machst, hat es ja in der Regel eine Aussage. Zum Beispiel fotografierst du deine Kaffeetasse, und die Aussage ist, dass du jetzt in die neue Woche startest oder dass du es dir zum Sonntag bequem machst. Genau so wenn du deine neue Kamera deiner Community vorstellen willst und das als Flatlay umsetzt. Diese Gegenstände sind das Zentrum deines Flatlays und gehören deshalb in die Mitte. Um dieses Objekt entwickelst du den Rest des Fotos. Das heißt, du arrangierst alle anderen "Deko-Gegenstände" drumherum. In diesem Fall wäre das die Teetasse, die mit herbstlicher Deko in Szene gesetzt wird.








Tipp 3: Bleib in einer Farbwelt


Wenn du dein Objekt gefunden hast und bereit bist, dein Bild zu dekorieren, solltest du dir noch Gedanken über die Farben machen. Denn bei Flatlays kommt es darauf an, dass die verschiedenen Gegenstände aus einer Farbwelt kommen. Sie müssen sich ergänzen. Das heißt nicht, dass alles im Bild blau sein muss. Du kannst auch Farben mischen. Aber du solltest darauf achten, dass sich die Töne ergänzen. Das Flatlay ist generell ja schon ein "unruhiges" Bild, einfach weil so viele Kleinigkeiten auf einen Blick zu sehen sind. Wenn du dann noch wild Farben durcheinander mischst, entsteht beim Betrachter eher Verwirrung als ein Aha-Effekt.



In diesem Bild ist die Farbwelt eher rosa-weiß-schwarz, dazu kommen noch Untergrund Farben wie grau und beige.



Bonus-Tipp: Schneide das Bild radikal ab


Normalerweise schneidest du bei einem Bild wahrscheinlich eher nicht da ab, wo noch etwas drauf ist. Beim Flatlay kannst du das aber ruhig machen. Wenn nur eine Ecke vom Buch drauf ist oder der Stift nicht ganz zu Ende ist, sorgst du für einen noch größeren Hingucker!




Bevor du jetzt selbst loslegst und dein erstes Flatlay shootest, haben wir noch eine Checkliste für dich - mit Sachen, die du brauchen wirst!


✔ eine Kamera oder ein gutes Smartphone

✔ ein Stativ oder eine ruhige Hand, um von oben zu fotografieren

✔ ausreichend Licht, um das Flatlay auszuleuchten, ggf. eine Softbox

✔ Textilien und einen flachen Untergrund

✔ ein Haupt-Objekt (z.B. eine Tasse, eine Kamera, Laptop, Handy, Notizbuch, Uhr, Schmuck, Buch usw.)

✔ Deko-Gegenstände: Blumen (trocken oder frisch), Obst (Zitrusfrüchte, Kiwi, Granatapfel, Papaya eignen sich alle gut zum Aufschneiden), Blätter (Eukalyptus, Herbstblätter), Naschzeug und Kleinigkeiten (wie Bonbons, Kaffeebohnen, Kürbiskerne, Schoko-Drops), Schleifenbänder, Tassen, Bücher, Papeterie, Stempel, Stifte usw.


Viel Spaß beim Gestalten ♥️


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