TikTok vs Reels: Das ist der Unterschied

Reels auf Instagram und TikToks unterscheiden sich deutlich, auch wenn sich die Kurzvideos zunächst einmal ähneln. Hier erfährst du, was du beachten musst.

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Auf den ersten Blick wirken Reels und TikToks ziemlich ähnlich. Beide Formate sind kurze Videos (auch wenn Reels und TikToks aktuell immer länger werden), die im 9:16-Format ausgespielt werden. Aber wenn du genauer hinsiehst, gibt es viele Dinge, die Reels von den Inhalten auf TikTok unterscheiden. Warum also Aussagen auf Instagram wie „Wenn ich Videos gucken will, geh ich zu TikTokziemlicher Quatsch sind, liest du hier.

Was TikToks und Reels unterscheidet:

Auf TikTok erreichst du eine andere Zielgruppe: Während auf TikTok die 14- bis 29-Jährigen die Kernzielgruppe sind, wächst auf Instagram die Gruppe der Nutzer:innen über 30 Jahren stark. Auch wenn auch auf TikTok die User:innen langsam etwas älter werden, ist diese Entwicklung lange nicht so weit wie auf Instagram.

Die Kurzvideos sind anders aufgebaut: Das Storytelling, Voiceovers und auch die Bearbeitung (z.B Schnitte im Video) auf TikTok sind viel schneller. Dabei wird nicht nur schneller gesprochen, auch die Ansprechhaltung ist ganz anders als auf Instagram (z.B. mehr Jugendsprache). Auch die Kommentare lesen sich anders, sind kürzer und fordernder. All das unterscheidet sich extrem von der Plattformdynamik auf Instagram.

Auf TikTok und Instagram funktioniert nicht der gleiche Inhalt: Viele Businessaccounts zeigen sich auf TikTok viel persönlicher als auf Instagram. Sie geben mehr Behind-the-Scenes-Einblicke, veröffentlichen Vlogs vom Arbeitsalltag oder teilen Erfahrungen oder Situationen, in denen es nicht so gut läuft.

Die Plattformdynamik auf TikTok: Der berüchtigte TikTok-Algorithmus spielt dir auf deiner „For You“-Page Inhalte aus, die er mit dir und deinem Nutzungsverhalten in Verbindung bringt. Er lässt sich deutlich schneller und präziser durch das eigene Nutzungsverhalten „trainieren“. Auch wenn Instagram aktuell auch versucht, klappt es noch nicht so gut. Das kann man auch daran erkennen, dass Instagram ein neues Feature testet, in dem Nutzer:innen, die ein Reel hochladen, ein passendes Thema dafür angeben sollen, damit der Algorithmus die Reels besser an die Zuschauer:innen ausspielen kann.

Communities aufzubauen ist auf TikTok viel schwieriger: Auf Instagram gibt es besonders viele Power User:innen. Sie öffnen die App täglich – was dir viele Berührungspunkte mit deiner potenziellen Kundschaft verschafft. Deswegen ist Instagram das perfekte Netzwerk, um User:innen in deine Community zu verwandeln. Bei TikTok ist das aktuell noch viel schwieriger: Zwar kannst du leichter mehr Views und Follower:innen generieren. Durch die For-You-Page bekommen Nutzer:innen aber ständig neue Accounts vorgeschlagen – sodass es schwerer ist, eine Verbindung zu den Follower:innen aufzubauen.

TikToker nutzen andere Tools für die Community: Bei TikTok sind einige Funktionen beliebt, die auf Instagram kaum genutzt werden, wie etwa Reaktionen auf Kommentare von älteren Videos oder Stiches (bei Instagram die Remixes). Das bedeutet: Wie man hier mit der Community in den Austausch geht, unterscheidet sich sehr von Instagram.

Das Reels-vs.-TikTok-Fazit

Die Unterschiede bedeuten nicht, dass eine dieser beiden Plattformen besser oder schlechter ist. Sie sind einfach nur anders. Der Vergleich hat dir hoffentlich gezeigt, warum es ein Irrglaube ist, dass Reels und TikToks der gleiche Content sind. Wichtig ist: Du musst dir klar machen, welche Zielgruppe du für dein Business erreichen willst, welche Dynamik deinem Unternehmen eher liegt und welche Inhalte besser zu dir passen – und danach entscheiden, ob TikTok die passende Plattform für dich ist.

So erstellst du rechtssichere Reels

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