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Wir klären die hartnäckigsten Instagram-Mythen auf

Instagram-Mythen: Sie halten sich hartnäckig und werfen immer wieder Fragen auf. Wir haben mit Instagram Mitarbeiter Heiko Hebig gesprochen, um die Mythen rund um Instagram endlich aufzuklären. Erfahre hier mehr darüber.

Lesezeit: 3 Minuten
Heiko Hebig

Wir klären die hartnäckigsten Instagram-Mythen auf

 

„Instagram schränkt die Reichweite bewusst ein!“ oder „Bei Instagram soll es nur noch Videocontent geben!“ Vielleicht sind dir diese Aussagen auch schon mal begegnet oder vielleicht hast du sogar selbst das Gleiche gedacht?

Wir haben mit Instagram Mitarbeiter Heiko @hebig gesprochen und ihm die häufigsten Fragen aus unserer Community gestellt. Hier klären wir die Mythen rund um Instagram endlich auf.

 

„Je mehr Hashtags, desto besser.“

Nein, das stimmt nicht! Mit Hashtags solltest du generell sparsam umgehen, da ein überladener Post eher weniger ansprechend wirkt. Für deine Reichweite macht das auch keinen großen Unterschied, wie viele Hashtags du verwendest. Heiko sagt:

In der öffentlichen Wahrnehmung sind Hashtags das Wundermittel für Reichweite. Vergesst das! Der Treiber für Wachstum ist die Postingfrequenz im Feed. Welche Hashtags dabei stehen, ist egal.“

 

„Instagram schränkt die Reichweite von manchen Accounts bewusst ein!“

Auch das ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Aber: Instagram Mitarbeiter Hieko streitet das ab. Sein Argument: Instagram hat ein großes Interesse daran, dass so viele Personen wie möglich die Plattform nutzen. Wenn die Reichweite einiger Accounts bewusst eingeschränkt würde, würde das irgendwann dazu führen, dass diese Personen auf andere Plattformen ausweichen.

Ähnliches gilt laut ihm für den „Shadowban“. Auch der sei ein Trugschluss. Die Reichweite eines Accounts werde nicht limitiert. Aber sie kann laut Instagram von einem Account selbst positiv beeinflusst werden, zum Beispiel durch eine regelmäßige Postingfrequenz. Heiko sagt: je öfter du postest, desto mehr deiner Follower:innen wirst du erreichen.

„Der Algorithmus ist Schuld.“

Zunächst mal vorweg: Es gibt nicht EINEN Algorithmus, sondern mehrere, die die Sortierung der Inhalte steuern. Die Algorithmen rechnen anhand verschiedener Merkmale aus, welcher Content für Nutzer:innen besonders interessant ist. Die Merkmale für die verschiedenen Algorithmen sind aber immer unterschiedlich. Die Story-Reihenfolge wird zum Beispiel durch frühere Interaktionen mit bestimmten Accounts mitbestimmt. Der Algorithmus für die Reels hingegen wird wieder durch eine Reihe von anderen Merkmalen beeinflusst, wie etwa den Unterhaltungswert.

„Warum haben nicht alle Accounts die gleichen Funktionen?“

Vor allem bei neu ausgerollten Funktionen dauert es immer ein wenig, bis alle Accounts sie haben. Und hier kommen wir zu dem dazugehörigen Mythos: Teilweise wird vermutet, dass manche Accounts bevorzugt werden und früher auf die neuen Funktionen zugreifen können. Aber stimmt das wirklich?

Nein! Das geschieht zufällig.

Manche Accounts werden zufällig für bestimmte Funktionen ausgewählt, um diese zu testen. Heiko sagt auch, dass bei einem Launch für neue Funktionen mit bestimmten Personen vorher darüber gesprochen wird. Die endgültige Auswahl, wer welche Funktion testen darf bzw. erhält, geschieht zufällig.

Wenn du feststellst, dass du bestimmte Funktionen nicht hast, kannst du leider nichts anderes tun als zu warten. Manche Funktionen, wie zum Beispiel bestimmte Schriftarten, kannst du dir aber über andere Apps holen.

 

„Bei Instagram soll es bald nur noch Video-Content geben.“

Nein, das ist ein Mythos!

Head of Instagram Adam @mosseri sagte in einem Video auf seinem Twitter Account, dass Video-Content immer wichtiger werde. Es gehe den Nutzer:innen auf Instagram um Unterhaltung. Dementsprechend sei Instagram schon lange keine reine „square photo-sharing app“ mehr.

Aber eben auch keine App, auf der ausschließlich Video-Content zu sehen sei. Heiko sagt, dass Instagram sowohl Foto- als auch Video-Content vereint. Stories, Reels, Videos, Feed-Posts: Instagram zeichne diese Varianz aus.

Fotos sind immer auf Instagram gewesen und werden auch immer eine Rolle auf Instagram einnehmen. Aber Video ist das, was die App vorantreibt.“

 

Wie oft muss ich posten?

Im Gegensatz zu den Hashtags gilt hier: Je mehr, desto besser! Bei Instagram kann man im Feed nicht „zu viel“ posten.

Auch der Mythos, dass der Algorithmus es „bestraft“, wenn mehrere Dinge pro Tag im Feed hochgeladen werden, ist falsch. Manche Accounts posten bis zu 30 Feedposts am Tag. Diese Frequenz schadet den Accounts nicht.

Um Reichweite zu generieren, ist es wichtig, Zeit und Energie in die Feed-Posts zu investieren. Das empfiehlt auch Heiko:

70 bis 80 Prozent der Zeit, die ich für Content-Erstellung habe, sollte ich für Feed-Inhalte nutzen.“

 

Wir hoffen, wir konnten ein bisschen Klarheit über die Insta-Mythen bringen. Das gesamte Interview mit Heiko @hebig kannst du dir hier anschauen.

 

 

 

 

 

 

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